Ergebnisse und Wirkungen



Ergebnisse und Wirkungen

Der Faktor "Ergebnisse und Wirkungen" gibt Hinweise, inwieweit eine Schule ihre Ziele erreicht hat und liefert damit wichtiges Steuerungswissen für die Gestaltung des Faktors "Prozesse".

Ergebnisbezogene Angaben: VERA, DVA


Als SBBZ (Sprache) ist die HFH nicht verpflichtet, an den Diagnose- und Vergleichsarbeiten in Klasse 3 bzw. 8 teilzunehmen. Da alle Schüler/innnen der HFH einen sonderpädagogischen Bildungsanspruch (Schwerpunkt Sprache) haben, ist zu erwarten, dass diese Schüler/innen bei den schriftlichen Aufgabenstellungen, die nicht an die individuellen Stärken und Schwächen der Schüler/innen engepasst werden können, eher unterdurchschnittlich abschneiden.
Außerdem muss beachtet werden, dass Aufgaben, die aufgrund ihres schriftlichen Anforderungsniveaus nicht oder kaum zu bewältigen sind, die Schüler/innen überfordern und frustrieren können. Es gibt in Klasse 3 regelmäßig Schüler/innen, die nach eher misserfolgsorientierten Erfahrungen an der allgemeinen Schule als Quereinsteiger an die HFH gekommen sind. Gerade bei diesen Schüler/innen ist es wichtig, sie vor überfordernden Erfahrungen zu schützen.

Trotzdem nehmen die 3. Klassen ganz oder tlw. an VERA teil. Bei der Auswertung der Ergebnisse, der Prüfung der Frage, inwiefern diese Ergebnisse Anhaltspunkte für eine Veränderung des Unterrichts geben und bei der Rückmeldung an die Eltern berücksichtigen wir die Spezifika unserer Schüler/innen.

Hier sind die Ergebnisse der letzten Jahre abrufbar: VERA-Ergebnisse Kl. 3

An den Vergleichsarbveiten (VERA) in Klasse 8 (früher 7) nimmt die HFH teil
Hier die Ergebnisse der letzten Jahre: VERA-Ergebnisse Kl. 8

Bei den Ergebnissen VERA und DVA müssen die Spezifika unserer Schule beachtet werden: sonderpäd. Bildungsanspruch bei allen Schüler/innen; kleinere Klassen als an den allgemeinen Schulen, keine Parallelklasse.

Zu- und Übergänge der Schüler/innen

Als SBBZ (Sprache) ist die HFH eine Durchgangsschule. Jedes Jahr kommen nicht nur neue Erstklässer/innen an die Schule. Regelmäßig werden auch Schüler/innen aus der Grundschule als Quereinsteiger/innen an die HFH umgeschult. In Klasse 7 kommen regelmäßig Schüler/innen aus den umliegenden SfSB für den Besuch der Klassen 7-9 an die HFH.

Jedes Jahr verlassen auch viele Schüler/innen die HFH. Regelmäßig zum Ende des Schuljahrs wechseln ca. 30 Prozent der Schüler/innen der 2., 4. und 6. Klassen an die allgemeine  Grundschule bzw. eine weiterführende Schule. Auch in den anderen Klasssenstufen ist ein Wechsel der Schule möglich. Selten werden Schüler/innen der HFH an andere SBBZ umgeschult.

Am Ende der 9. Klasse nehmen alle Schüler/innen an der Hauptschulabschlussprüfung teil. In den vergangenen Jahren haben alle Schüler/innen die HAP bestanden. Nach der HFH beginnen die Schüler/innen eine betriebliche Ausbildung, besuchen eine weiterführende berufliche Schule (i.d.R. zweijährige Berufsfachschule) oder beginnen eine Maßnahme im Übergangssystem (z.B. BEJ/BVJ).

Hier eine Übersicht der Zu- und Übergänge der Schüler/innen der HFH: Zu-, Übergänge HFH

Die Entwicklung der umgeschulten Schüler/innen wird im Rahmen einer Befragung (im 1. und 2. Jahr nach der Umschulung) der aufnehmenden Schule und der Eltern nachverfolgt. Auch die Abschlussschüler/innen werden regelmäßig befragt und zu Nachtreffen eingeladen. Dabei verfolgen wir auch ihren weiteren beruflichen und privaten Lebensweg.


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